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Jesse James
Wenn die Sonne blutrot in der Prärie versinkt, und die Cowboys näher an ihren Lagerfeuern zusammenrücken, dann erzählen sie sich noch heute die Geschichte von Jesse James.
Man schreibt das Jahr 1868, als in Missouri einige skrupellose Agenten die kleinen Farmer zwingen, ihr Land zu einem Spottpreis an die Railway-Empire-Companie zu verkaufen.
Die Brüder Frank und Jesse James verteidigen ihre Farm. Doch ihr Haus wird niedergebrannt und die alte Mutter findet dabei den Tod.
Der Bahnfreundliche Agent der neuen Eisenbahnlinie, wird daraufhin von Jesse erschossen.
Die Brüder gründen nun die Jesse-James-Bande und berauben zahlreiche Eisenbahnzüge und Banken.
Unter Zusicherung einer milden Strafe, lockt der Eisenbahnpräsident, Mr. Mc. Coy, Jesse in eine Falle.
Aber sein Bruder Frank befreite ihn, mit Hilfe einiger alter Freunde am helllichten Tage aus dem Gefängnis.
Jesse hat mittlerweile sein Cousine geheiratet und ist stolzer Vater von zwei Kindern.
Auf seinen Kopf ist eine hohe Prämie ausgesetzt, aber die Bevölkerung hält zu ihm, und so kann er immer wieder entkommen.
Am siebenten September 1876 verrät der hinterlistige Bob Ford, ein Mitglied der Bande, auf die 4. National-Bank in Norshfield und ein Großteil der Bande wird getötet.
Jesse und Frank entkommen durch einen kühnen Sprung von einer steilen Felswand, in einen See.
Der schwer verletzte Jesse beschließt, mit seiner Familie, in Kalifornien ein neues, friedliches Leben zu beginnen.
Er ist gerade beim Packen, als sein falscher Freund Bob Ford zu Besuch kommt und Jesse feige von hinten erschießt.
Das alles ist nun schon weit über 100 Jahre her, doch die Cowboys reden sich in kalten Nächten immer noch die Köpfe heiß, über den Außenseiter, der das Gesetz missachtete, Jesse James
Ein Dankeschön an Reinhard Römermann
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