Und
es weht der Wind
Und es weht der Wind übers
weite Meer,
und mit dem Wind die Wolken wandern.
Mein blondes Kind und all
die andern,
die so einsam sind, grüßt
von mir der Wind.
Ein Matrose fährt übers
weite Meer,
die Heimat blieb zurück,
immer träumt er noch von der
Wiederkehr,
lang ist es her, jenes kurze
Glück.
Und es weht der Wind übers
weite Meer,
und mit dem Wind die Wolken wandern.
Mein blondes Kind und all
die andern,
die so einsam sind, grüßt
von mir der Wind.
Wenn der Regen peitscht mit
dem Sturmgebraus,
und wenn das Ruder bricht,
eines Tages komm ich zu dir
nach Haus,
jahrein, jahraus, dich vergeß ich nicht.
Eines Tages dann, wenn wir
alt und grau
Im Hafen gehen zur Ruh,
werden andere fahren, wie
ich genau,
aber ich schau dann vom Land
aus zu.
Und es weht der Wind übers
weite Meer,
und mit dem Wind die Wolken wandern.
Wenn wir nicht mehr sind,
weht noch lang der Wind.