|
Lass deinen Cold zuhaus
Ein junger Cowboy, Billy, hatte Staub und Steppe satt, er wollte was vom Leben sehn, er wollte in die Stadt.
Er ging hinüber in den Stall, holt sich den braunen raus, doch die Mutter bat ihn, als er ging, lass deinen Cold zuhaus, Bill, nimm den Cold nicht mit, Boy, lass den Cold zuhaus.
Er lachte leis uns sprach, dein Billyboy ist jetzt ein Mann. Ich schieß mit meinem Cold, so schnell und gut wie’s keiner kann, doch ohne Grund, vertraue mir, zieh ich den Cold nicht raus. Als er fort ritt rief sie ihm noch nach: „Lass deinen Cold zuhaus, Bill geh nicht in die Stadt, Boy, lass den Cold zuhaus.“
So ritt er bis nach Larremy, ein Lächeln im Gesicht. Sein Cold ihm an der Hüfte hing, er spürte sein Gewicht. Beim Saloon stieg er ab und wollt hinein ins Haus, und wieder hört er ihren Ruf: „Lass deinen Cold zuhaus, Bill nimm den Cold nicht mit, Boy, lass den Cold zuhaus.
Zehn Dollar auf den Tisch er warf und Whiskey trank er dann, und nach dem vierten spürte er, jetzt bin ich erst ein Mann. Ein Fremder voller Sand und Staub, trat ein und lacht ihn aus, und wieder hört er ihren Ruf: „Lass deinen Cold zuhaus, Bill nimm den Cold nicht mit, Boy, lass den Cold zuhaus.
Als Billy nach der Hüfte griff, da war's um ihn geschehen, der Fremde zog und schoss so schnell, Bill hat's nicht mal gesehen. Er stöhnte auf und sank hinab, dann trug man ihn dann hinaus, und seine letzten Worte warn: „Lass deinen Cold zuhaus, Bill. Geh nicht in die Stadt, Boy, laß den Cold zuhaus.
Ein Dankeschön an Reinhard Römermann
|